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5/2012 - Hürden auf dem Weg zum Global-Player


Sehr geehrte Damen und Herren,

"Kommunikation ist alles" - Dieser oft zitierte Leitspruch, wenn es um die Verbesserung von Arbeitsabläufen geht, fasst ein komplexes Problem auf eine simple Art zusammen. Doch wenn es schon vielfach zu Kommunikationsdefiziten in Schweizer Unternehmen kommt, wie verhält es sich dann erst mit dem Umgang der Schweizer mit ausländischen Geschäftspartnern?

Damit hatte auch Frau Müller zu kämpfen, als sie für ihre Firma einen Geschäftsabschluss in Japan abwickeln sollte. Ausgerüstet mit guten Sprachkenntnissen, hatte sie mit der Verständigung eigentlich kein Problem. Doch der Geschäftspartner, Herr Nakamura, bestand auf einem weiteren Treffen mit dem Chef von Frau Müller. Auch eine mehrmalige Versicherung ihrerseits, dass sie als Abteilungsleiterin zum Geschäftsabschluss autorisiert sei, half nichts.

Was hatte der japanische Geschäftspartner an Frau Müller auszusetzen? In Japan arbeiten Frauen meist nur in niedrigen und mittleren Positionen und kümmern sich dann fast ausschliesslich um die Familie. Für Herrn Nakamura war es deshalb nicht nachvollziehbar, dass Frau Müller die volle Entscheidungskompetenz besitzt und ein gleichwertiger Verhandlungspartner war. Lernen Sie, solche Konflikte frühzeitig zu erkennen, nicht nur, um sich teure und unproduktive Reisen nach Japan zu ersparen:

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Viel Spass beim Lesen wünscht
Ihre ManagementAktuell-Redaktion

5/2012    Hürden auf dem Weg zum Global-Player
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